Ferienregion

Ferienregion Wallis/Grächen

Grächen - Lage

Grächen liegt auf einer weiten Erlebnis- und Sonnenterrasse hoch über dem Mattertal auf 1620 m.ü.M. Malerische Wanderwege entlang 400 Jahre alter Wasserleitungen, schwarzgebrannte Walliserhäuser und farbenfrohe Magerwiesen prägen das gemütliche Bergdorf. Hier ist die freundliche Bevölkerung bei aller Beziehungen zum Tourismus noch herzlich und einzigartig geblieben. Aber auch die Grächner wissen, dass zu einem erfolgreichen Tourismus den Gästen moderne Infrastrukturen zur Verfügung gestellt werden müssen. So investierte man in den letzten Jahren vor allem für Familien und Wanderer. Erleben Sie mit uns die familienfreundliche Ferienregion ganz nach dem Motto: Good day sunshine!

Grächen - Der Name

Bereits 1295 wird Grächen als "de Grangis" urkundlich erwähnt. Im Jahre 1307 schrieb man schon "Grenkun", was dem heutigen mundartlichen "Greechu" ähnlich ist. Der Ortsname dürfte vom lateinischen "granica" stammen, was Kornspeicher bedeutet. Früher waren viele Kornäcker zu finden und jetzt noch stehen viele Stadel. Die ersten Satzungen der Gemeinde stammen aus dem Jahre 1553 und enthalten Bestimmungen über das Bewässern der Wiesen an Sonntagen, die Kirchen, die Polizei, das Friedensgericht, den Einkauf ins Burgerrecht und die Benutzung der Allmend.

Grächen - Entwicklung und Tourismus

Die bescheidenen Anfänge des Tourismus in Grächen führen ins Ende des letzten Jahrhunderts zurück. Als ersten Gast verzeichnet man eine Frau Boll aus Sitten, die im Jahr 1874 zu einem Kuraufenthalt hier in Grächen weilte. 1896 kam der Basler Botanik- und Musiklehrer Nordmann nach Grächen, um den Geburtsort des Humanisten Thomas Platter zu besuchen. Grächen gefiel ihm so gut, dass er in den darauffolgenden Jahren seine Sommerferien hier verbrachte. Von da an kamen immer mehr Gäste aus der Deutschschweiz nach Grächen, um Erholung zu suchen. So konnte dann 1909 das erste Hotel "Hannigalp" erbaut werden. Am 1. August 1929, am Höhepunkt der Saison, die damals kaum mehr als 10 Tage dauerte, stellte der Gemeindepräsident mit Erstaunen fest, dass an diesem Tag in Grächen nicht weniger als 120 Feriengäste gezählt wurden. Er fragte sich zu Recht, wo denn all diese Unterschlupf gefunden hätten. Grächen zählt heute über 6000 Gästebetten und ist mit seiner modernen Infrastruktur ein Sommer- und Winterkurort mit Herz.